Buddhistische Meditation

Liebe leben. Meditationen der Achtsamkeit für ein umsichtiges Miteinander ISBN 978-3-934291-57-7

     Wie sich Achtsamkeit entwickelt.

Liebe ist, wenn ich mich dir öffnen, in dir mich finden kann, wenn ich in dir wiedererkenne, was ich in mir selber spüre, wenn ich mich mit dir zusammen freuen darf, wir miteinander gedeihen, wenn wir ungestört uns entfalten können.

Dieser Liebe stehen vielfach die eigenen Befindlichkeiten und Gewohnheiten im Wege. Oft sind es auch fehlende Achtsamkeit und Umsichtigkeit, die das Zusammensein beschweren. Darum gilt es, sich von eigenen für die Partnerschaft schädlichen Eigenheiten zu verabschieden und die Achtsamkeit und Umsichtigkeit zu stärken. Dafür werden in diesem Buch eine Reihe von (Meditations-)Übungen zur Entwicklung und Festigung von Achtsamkeit und für ein umsichtiges Miteinander gegeben. Zudem sind für die Pflege der Partnerschaft Anleitungen für eine Partnermassage und eine gesteuerte innere Reise enthalten.

136 Seiten, Klappenbroschur
 (Verlag Zeitenwende, 2010,  ISBN 978-3-934291-57-7)

Aus dem   V O R W O R T

»Liebe macht blind« sagt ein altes Sprichwort, die große Liebe kann mit einer großen Enttäuschung enden. Es ist daher für zwei Menschen, die sich näher kommen, angebracht, auf einiges mehr zu achten als sie in ihrem ersten Glücksgefühl wahrnehmen möchten. Setzt eine stabile Beziehung doch voraus, dass beide Seiten mit den jeweils eigenen Voraussetzungen ins Reine gekommen sind.

Wie aber wird der erforderliche Selbstcheck zu bewerkstelligen sein? Man hat auf jeden Fall herauszufinden, was von den angebotenen Möglichkeiten für einen selbst am ehesten infrage kommt. Als hilfreich gilt insbesondere die seit zweieinhalbtausend Jahren bewährte Vipassana-Meditation aus der Schule des Theravada-Buddhismus. Die Vipassana-Meditation hat sich als geeignet erwiesen, nachhaltig Achtsamkeit zu entwickeln. Die einzelnen Schritte dahin sind hier in diesem praktischen Ratgeber ausführlich beschrieben. Wobei daran anschließend mit Blick auf ein umsichtiges Miteinander geeignete Visualisierungen aus der Tradition des tibetischen Buddhismus vorgestellt werden.

Die Umsetzung in die Praxis hat mit der stets aufs Neue hilfreichen Grundübung der einfachen Atembetrachtung zu beginnen. Dazu begibt man sich in eine geeignete Sitzstellung und konzentriert sich auf den jetzt verlaufenden Atemvorgang, wie er in den kontinuierlichen Bewegungen der Bauchdecke sich mitteilt. Wahrgenommen werden kann der Atemvorgang aber auch – was allerdings etwas schwieriger ist – in der Weise, dass man seine Aufmerksamkeit an die Stelle etwas unterhalb der Spitze der Nasenflügel bringt und dort die vom Atemfluss jeweils ausgelösten Reizempfindungen beobachtet. Die während der Sitzungen anfänglich noch störende spontane Gedankentätigkeit wie auch etwaige Empfindungen eines Unbehagens, auch die direkt von Schmerzen herrührenden, sind nach Möglichkeit nicht weiter zu beachten. Dadurch werden sie in das Feld der Betrachtung allmählich einbezogen und sind damit gleichermaßen wie der spontane Atemvorgang Gegenstand einer entspannten Konzentration. Mit der auf diese Weise zu erreichenden anhaltenden Achtsamkeit verlieren unheilsame Abhängigkeiten ihre Macht.

Die im Weiteren dargestellten Visualisierungsverfahren im Sinne des Vajrayana, für das der tibetische Buddhismus steht, sind mit ihrem produktiven Als-Ob in erster Linie einem allen Lebewesen zuträglichen Handeln förderlich.

Zur Pflege der Partnerschaft insbesondere sind zudem Tipps zu einer meditativ-intuitiven Partnermassage beigestellt. Zu weiterer Selbsterkundung ist die Beschreibung einer gesteuerten inneren Reise angefügt.

Die in diesem Buch gut zugänglich dargestellten Ratschläge wollen auf dem Weg zu einem gedeihlichen Leben die verlässliche Orientierung sein.

Bessprechung von Christine Höfig in CONNECTION

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Horst Nägele: Die Heilkraft der Meditation

   
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 Horst Nägele

Die Heilkraft der Meditation

Eine praktische Anleitung zum richtigen Erlernen meditativer Übungen. Das Buch zeigt die wichtigsten Hilfen in der Meditationspraxis und ist für Einsteiger konzipiert, die die häufigsten Fehler vermeiden möchten. Die gewählte Art der Meditation geht auf die Lehre des berühmten Gautama Buddha (um 560 bis 480 v. Chr.) zurück. Das schon damals im Prinzip genauso angewandte Verfahren wurde auch durch die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse unserer Zeit noch nicht eingeholt.

Nägele, Horst: Die Heilkraft der Meditation.

68 Seiten
Spurbuchverlag, 1997, ISBN 3-88778-193-7

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